Mythos oder Wahrheit?

Mythos oder Wahrheit: Ich werde das in meine Vorsorge eingezahlte Geld ohnehin nie bekommen.
Ein Satz, den man oft hört – doch stimmt er wirklich?

Tatsächlich ist das Schweizer Vorsorgesystem genau darauf ausgelegt, dass Sie im Ruhestand finanziell abgesichert sind. Das Geld, das Sie und Ihr Arbeitgeber in die Pensionskasse einzahlen, ist zweckgebunden für Ihre Altersvorsorge – und steht Ihnen im Pensionsalter als monatliche Rente oder einmalige Kapitalauszahlung zur Verfügung.

Was oft vergessen geht:
Auch bei Invalidität oder im Todesfall sichern Ihnen bzw. Ihren Angehörigen diese Einzahlungen Leistungen in Form von Renten oder Kapitalleistungen.
Und: Unter bestimmten Bedingungen (z. B. bei Wohneigentum oder Selbstständigkeit) kann das Geld sogar vorzeitig bezogen werden.

 

Alvoso Forum vom 26. Juni 2025

Am Donnerstag, 26. Juni 2025 feierte die KMU-Pensionskasse Alvoso ihr 40-jähriges Jubiläum. Rund 70 Gäste nahmen an dem Forum im Technorama in Winterthur teil. Nebst spannenden Rückblicken auf 40 Jahre Geschichte begeisterte der Zukunftsforscher Morell Westermann das Publikum mit einer Keynote dazu, wie gesellschaftlicher Wandel, der Aufstieg der Robotik und künstliche Intelligenz unsere Welt verändern werden. Der Anlass endete mit einer überraschenden Show des Technoramas und angeregten Gesprächen.

Was verbindet die Geburt Stan Wawrinkas, die Entdeckung des Titanik-Wracks und die Lancierung der ersten Windows Version 1.01 miteinander? All diese Ereignisse fallen in das Jahr 1985 – genau wie die Gründung der Alvoso Pensionskasse. Remo Schällibaum, Präsident des Stiftungsrates der Alvoso, nahm die Gäste bereits bei der Eröffnung des Forums mit auf eine Reise in die Vergangenheit und brachte sie mit Anekdoten aus dem Alltag vor 40 Jahren zum Schmunzeln und Nachdenken.

Warum genau das Jahr 1985? Darauf wusste Daniel Ryf, neu Geschäftsführer der Alvoso, Antwort. 1985 wurde das BVG-Obligatorium eingeführt, was gerade für Kleinbetriebe zunächst eine Herausforderung darstellte. Doch noch im selben Jahr schlossen sich fünf KMUler zusammen und entwickelten gemeinsam eine Lösung: Mit der Gründung der Alvoso Pensionskasse entstand eine Vorsorgeeinrichtung für kleine und mittelgrosse Betriebe – von KMU für KMU. Heute, 40 Jahre später, blickt man mit Stolz auf die positive Entwicklung und die guten Zahlen.

Nebst den Rückblicken wurden auch die gesellschaftlichen Veränderungen und die Herausforderungen, welche die Überalterung der Gesellschaft, die Volatilität an den Anlagemärkten und das tiefe Zinsumfeld mit sich bringen, diskutiert. Die Personalverantwortlichen im Publikum durften sich über konkrete Tipps freuen, wie mit dem richtigen Vorsorgemodell Schlechterstellungen vermieden und Optimierungen realisiert werden können.

Ganz im Zeichen des Wandels bot der Anlass auch Raum, einige Veränderungen bei der Alvoso selbst zu verkünden. So wurden die langjährigen Stiftungsratsmitglieder Max Walter, Michel Huber und Fabian Keller für Ihr Engagement gewürdigt und verabschiedet. Ihr Platz wurde eingenommen von Sabine Nietlispach (Baur Metallbau AG), Marc Weidmann (Gemeinde Regensdorf) und Fabienne La Rosa (Brunner Strub & Partner AG). Auch in der Geschäftsführung gab es Veränderungen. So übergab Geschäftsführer Thomas Schmidiger sein Amt nach fünf Jahren an Daniel Ryf. Beide betonten die guten partnerschaftlichen Beziehungen im Betrieb sowie zu den Anschlüssen. Zudem wurden zwei 10-Jahres-Jubiläen zelebriert und verdankt: Remo Schällibaum als Stiftungsratspräsident und Wolfgang Fanger als Stiftungsratsmitglied (sowie seit einigen Jahren auch als Vize-Präsident).

Ein Höhepunkt des Anlasses bot die Keynote des Zukunftsforschers und Piloten Morell Westermann. Mit provokanten, aber fundierten Aussagen über die Megatrends der Zukunft fesselte er die Aufmerksamkeit des Publikums. So wurde diskutiert, warum sich mit Physik nicht verhandeln lässt, wieso man Digitalisierung nicht mit Dematerialisierung verwechseln sollte und welche Gefahren im «Altersdöner» stecken. Auf seiner Reise in die Zukunft scheute Westermann auch vor philosophischen und moralischen Fragen nicht zurück: «Es besteht grosse Hoffnung für ein Ende der Dummheit», proklamierte er, stellte aber im selben Atemzug fest: «Technologie kann viel Macht geben. Der Umgang damit verlangt Verantwortung von uns Menschen.» Dem Vortrag folgte eine intensive Diskussion zwischen dem Publikum, Westermann und dessen persönlicher KI Edgar.

Im Anschluss übergab Moderatorin Meret Sannemann die Bühne an das Technorama Winterthur, welche dem Publikum mit der Präsentation Wahr(?)nehmung buchstäblich den Kopf verdrehte. Doch damit nicht genug! Nach all den Einblicken und Eindrücken des Tages wurden die Gäste herzlich eingeladen, sich von der zauberhaften Ausstellung Kopfwelten faszinieren zu lassen. Schliesslich ging der Tag mit einem feinen Apéro riche und angeregten Diskussionen zu Ende.

Die Alvoso bedankt sich herzlich bei allen Gästen, Referenten, Moderatorin Meret Sannemann sowie dem Technorama Winterthur für ein gelungenes Forum und die spannenden Diskussionen. In den Worten von Stiftungsratspräsident Remo Schällibaum: «Auf die nächsten 40 spritzigen Jahre!»

Wir freuen uns auf das Alvoso Forum 2026!

Ihr Alvoso Team
Persönlich, individuell und transparent

Gelungener Lunch & Talk mit Dr. Bernhard Heusler

Beim vergangenen Lunch & Talk, moderiert von Radio 1 Moderator Marc Jäggi, gab Dr. Bernhard Heusler spannende Einblicke in das Leben eines damaligen FC Basel Präsidenten.

Am 3. Juni 2025 fand im Landgasthof Leuen erneut ein spannender Lunch & Talk-Anlass statt – organisiert von der Alvoso Pensionskasse und der Stiftung Nachwuchsförderung Sport. In seiner Eröffnungsrede sprach Daniel Ryf, Geschäftsführer der Alvoso Pensionskasse, über die Parallelen zwischen beruflicher Vorsorge und Sport – und betonte dabei die Bedeutung der Nachwuchsförderung, sei es im Sport oder in der Privatwirtschaft.

Anschliessend interviewte Rainer Gilg, Präsident der Stiftung Nachwuchsförderung Sport, die ambitionierte Triathletin Eve Schaffer. Diese berichtete eindrücklich von einem Wettkampf im strömenden Regen und ihrem grossen Ziel, eines Tages am legendären Ironman auf Hawaii teilzunehmen.

Radio 1 Moderator Marc Jäggi führte danach ein spannendes Gespräch mit Dr. Bernhard Heusler, dem langjährigen und erfolgreichen Präsidenten des FC Basel. Heusler gewährte persönliche Einblicke in die Herausforderungen seines Amts – zwischen medialer Dauerpräsenz, sportlichen Höhen und der Verantwortung gegenüber tausenden Fans. Heute wirkt er als Ehrenpräsident des FC Basel sowie als Berater, Coach und Speaker in Sport und Wirtschaft.

Der Anlass im vollbesetzten Landgasthof Leuen wurde mit einem exquisiten Drei-Gänge-Menü im festlichen Leuen-Saal abgerundet. In entspannter Atmosphäre bot sich den Gästen die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Alvoso Pensionskasse freut sich, mit diesem gelungenen Anlass einen Beitrag zur Förderung des Nachwuchssports leisten zu können.

Nächster Anlass:
Beim nächsten Lunch & Talk am 1. Oktober 2025 dürfen wir den Schweizer Olympia-Medaillen Gewinner, Welt- und Europameister im Schwimmen, Noè Ponti begrüssen.

Ihre Alvoso Pensionskasse
Persönlich, individuell und transparent

 

Mythos oder Wahrheit?

Mythos oder Wahrheit?
Wer gleich viel verdient, gleich lang arbeitet und gleich viel einbezahlt, bekommt auch die gleiche Rente.

Alvoso-Check: Falsch!

Viele gehen davon aus, dass bei der Altersvorsorge automatisch gleiche Bedingungen für alle gelten. Doch der Schein trügt. In der Realität beeinflussen mehrere Faktoren die effektive Rentenhöhe:

Koordinationsabzug:
Dieser reduziert den versicherten Lohn.

Pensionskassen-Reglement:
Leistungen und Beiträge unterscheiden sich je nach Kasse und Arbeitgeber.

Umwandlungssatz:
Bestimmt, wie viel Rente pro angespartem Franken ausbezahlt wird – je tiefer, desto weniger Rente.

Fazit:
Gleiche Beiträge führen nicht zwangsläufig zu gleichen Leistungen.

Eine frühzeitige, individuelle Analyse schafft Klarheit – und sorgt für mehr Sicherheit in der persönlichen Vorsorgeplanung.

Ihre Alvoso Pensionskasse
Persönlich, individuell und transparent